Neues [Termine]   [myTSVE]
TSVE 1890 Bielefeld
Bielefelder Triathlon
Mannschaften
Wettkaempfe
Wettkämpfe 2013
Ligaauftakt
Harsewinkel 2013
Wettkämpfe 2015
Wettkämpfe 2016
Wettkämpfe 2017
Schüler - Jugend
Training
Kontakt-Impressum
 


TSVE Triathleten trotzen Witterung – Ligaauftakt für die 1. und 2. Mannschaften der Damen und Herren

Genau wie der Leineweber Markt hatten auch die TSVE Triathleten der 1. und 2. Mannschaften der Damen und Herren unter der kalten und nassen Witterung zu leiden, als sie am letzten Wochenende ihre Auftaktrennen im Ligabetrieb hatten. Zum schlechten Wetter gesellte sich dann auch noch eine Menge Pech, so dass der Saisonauftakt genau wie das Wetter als durchwachsen bezeichnet werden kann.
Die 1. Damenmannschaft eröffnete ihre 3. Saison in der 2. Bundesliga Nord traditionell beim Teamsprint in Gladbeck: dort galt es als Team die 750m Schwimmen, 20km auf den Rad und die abschließenden 5 Laufkilometer zurückzulegen und geschlossen ins Ziel zu kommen. Anne-Kathrin Haberl, Bettina Beinke, Sandra Wullenkord und Ilka Hebenstreit absolvierten dabei ein gewohnt souveränes Schwimmen und gingen voller Hoffnung auf die Radstrecke. Leider schied Bettina dann aufgrund eines platten Reifens aus und das dezimierte Team musste das Rennen fortsetzen, was natürlich mehr Führungsarbeit für die verbliebenen Mädels bedeutete. Der Kräfteverschleiß beim Radfahren und die krankheitsbedingt geschwächte Sandra ließen dann keine Top-Laufzeit mehr zu. So erreichte das Team letztlich mit einer Endzeit von 1:13:38 Stunden den 8. Platz.
Noch mehr Pech hatte die 1. Herrenmannschaft in der NRW LIga, die ebenfalls beim Teamsprint in Gladbeck die Saison eröffnete. Marius Güths, Hendrik Koriath, Domitian Ulrich und der sein Ligadebüt feiernde Nick Loose gingen voller Erwartung an den Start. Doch gleich 3 der 4 TSVEler erwischte es beim  Radaufstieg nach dem Schwimmen: Nick verlor einen Radschuh, Domitian stürzte und bei Marius verfing sich ein Armling in der Kette, was Marius sogar zur Aufgabe zwang, da das Rad nicht schnell genug wieder fit gemacht werden konnte. Die verbleibenden 3 Starter kämpften bravourös, konnten aber den Verlust ihres Top-Athleten nicht kompensieren und kamen letztlich etwas enttäuscht als 15. Team mit einer Endzeit von 1:03:37 Stunden ins Ziel.
Die 2. Damenmannschaft mit Stefanie Terstesse, Jule Nicolaus, Mareike Walkenhorst und Ilka Boge startete ebenfalls in der NRW Liga beim Teamsprint in Gladbeck. Nach einer der besten Schwimmzeiten im ganzen Feld ließ das Team dann beim Radfahren leider viel Zeit liegen, da man sich nicht von vornherein einig über Tempo und Taktik war, was sicherlich auch an der fehlenden Routine in der erstmalig so startenden Besetzung lag, hieran muss für den 2. Teamsprint am Saisonende noch gearbeitet werden. Das Team errang letztlich den 12. Platz mit einer Endzeit von 1:16:24 Stunden.
Am schlechtesten meinte es der Wettergott wohl mit der 2. Herrenmannschaft, die in der Regionalliga in Hagen über die Olympische Distanz starten musste: 1km Schwimmen, 44km Rad und 10km Laufen bei 9 Grad, Dauerregen und Wind. Raoul Kempmann führte das Team als Gesamt-10. In 2:16:05 Stunden mit einer klasse Radleistung und der zweitbesten Laufzeit aller Starter an. Jörg-Christoph Schaal folgte als 26. In 2:22:48 Stunden nach ebenfalls toller Radleistung, wobei für ihn sicherlich noch mehr drin gewesen wäre, hätte man ihn nicht 100m zu viel schwimmen lassen. Thomas Dunkel kam als 36. in 2:25:21 Stunden ins Ziel, was angesichts einer Grippe, die ihn bis einen Tag vorher noch ans Bett fesselte, gar nicht hoch genug zu bewerten ist. Christian Terstesse kam an diesem Tag überhaupt nicht mit dem Wetter zurecht und musste die Zähne zusammen beißen, um das Rennen überhaupt zu beenden, da er bereist nach einer von vier Radrunden komplett unterkühlt war, er finishte als 49 in 2:32:37. Insgesamt reichte es für die 2. Herrenmannschaft in einem starken Feld mit 18 Mannschaften zu einem sehr guten 7. Platz. Unverständlich bleibt hier die Entscheidung des Veranstalters, trotz der widrigen Witterung das Rennen nicht zu verkürzen bzw. zumindest die Radstrecke zu entschärfen, welche in Serpentinen viermal hoch zur Hohensyburg führte und bei der steilen Abfahrt den Athleten alles abverlangte, um Stürze zu vermeiden, viele Aufgaben beim Radfahren zeugen von der Herausforderung. Hier sollte das Wohl der Athleten mehr in den Vordergrund rücken, zumal die Wetterkapriolen ja abzusehen waren.

zuletzt geändert am 30.05.2013 von Andreas Montecchio.

Kommentare:



Anzeige






© TSVE Bielefeld Abt. Triathlon | Siegfriedplatz 1 | 33615 Bielefeld | Tel.: 0521 / 88 60 00 | info@triathlon-bielefeld.de