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Wie der TSVE mit seinem Projekt „Triathlon is easy!“ aus blutigen Anfängern echte Triathleten macht

 

Am 30. Juni erleben 30 Neulinge ihre Wettkampfpremiere beim Bielefelder Triathlon


Die ultimative Frage wurde an einem Freitagabend in unserer WhatsApp-Gruppe gestellt: Wann ist man eigentlich ein Triathlet? Reicht es schon, wenn man schwimmen, Radfahren und laufen kann? Muss man ein Rennrad besitzen? Oder ist es eher eine Frage der inneren Einstellung? Für Christian Terstesse ist die Antwort einfach: „Ein Triathlet ist man, wenn man einen Triathlon gemeistert hat.“ Der Mann muss es wissen, leitet er doch seit Jahren erfolgreich die Triathlon-Abteilung des TSVE 1890 Bielefeld.
So betrachtet, ist die Stadt Bielefeld am 30. Juni um 30 Triathleten reicher. Denn an diesem Sonntag findet rund um das Senner Waldbad der 25. Bielefelder Triathlon statt - mit uns am Start. Seit Wochen fiebern wir diesem Tag entgegen. Wir, dass sind besagte 30 Mitglieder des Projektes „Triathlon is easy!“, das der TSVE unter der Leitung von Christian und Steffi Terstesse ins Leben gerufen hat, um blutigen Anfängern wie mir die Faszination dieser Ausdauersportart mit ihren zahlreichen Facetten zu vermitteln.

Drei Monate lang werden wir auf diesen letzten Sonntag im Juni vorbereitet. Mit richtigen Trainingsplänen, die jeden Sonntag per email die Anstrengungen der kommenden Woche verkünden. Bis zu sieben Stunden gilt es dabei aus dem üblichen Alltagstrott für Schwimmen, Laufen, Radfahren und Krafttraining freizuschaufeln. Am liebsten bei den gemeinsamen Trainingseinheiten, im Notfall auch mal allein in der Mittagspause.

 
Ein Teil der Gruppe beim Radtraining.

Ja, das kostet Zeit. Und ja, das ist auch anstrengend. Aber es macht auch wahnsinnig Spaß, sich in neuen Sportarten zu probieren und Erfolge in Form neuer Muskeln oder besserer Ausdauer zu sehen. Doch vor allem sind es die unglaublich engagierten Trainer, die uns mit Lob und Motivation antreiben, unser Bestes zu geben. Die geduldig jede Frage beantworten und jeden Fehler verbessern. Von beidem gibt es mehr als reichlich. Schließlich haben die meisten von uns noch vor kurzem Koppeltraining für eine Übung aus dem Reitsport gehalten. Und einen Pullkick im asiatischen Kampfsport verortet.

 
Ein Teil der Gruppe vor dem Schwimmtraining im Wiesenbad.

Heute wissen wir, dass beim Koppeln der Wechsel vom Radfahren aufs Laufen geübt wird und der Pullkick die Wasserlage beim Kraulschwimmen verbessert. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass dieses Wissen seinen Preis hat. Und die Währung heißt Muskelkater.

 
Die Gruppe beim Meller Staffeltriathlon.

Dass wir gerne bereit sind, ihn zu zahlen, hat vor allem einen Grund: Es macht unglaublich Spaß, gemeinsam in der Gruppe auf ein Ziel hinzuarbeiten. Und es sind gerade die unterschiedlichen Motivationen und Menschen, die dieses Sportprojekt zu etwas Besonderem machen. Der Jüngste von uns hat gerade sein Abitur gemacht, der Älteste geht bald in Rente. Der eine will seinen Winterspeck loswerden, der nächste einfach nette Menschen kennenlernen. Wir alle wollen am 30. Juni ins Ziel kommen - als Triathleten.
 
(Aufgeschrieben von Timo Klack, Triathlet-Anwärter und Mitglied der Projektgruppe „Triathlon is easy!“.)

 


zuletzt geändert am 11.06.2019 von Meike Wocken.

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